Sing- und Musikspiele
Lasst die räuber
durchmarschieren
2 (größere) kinder stehen einander gegenüber, formen
mit ihren armen einen bogen (brücke), durch den die anderen
kinder (möglichst viele) in einer schlange durchmarschieren
sollen. eines der brückenkinder ist der himmel, das andere
die hölle.
dazu sprechen sie folgenden singsang:
"lasst die räuber durchmarschieren,
durch die goldne brücke,
die brücke ist gebrochen,
wir wolln sie wieder machen,
aus lauter gold und edelstein,
der nächste soll gefangen sein"
- bei "gefangen" senken die "brückenkinder" ihre
arme,
das kind das sie fangen, wird mit folgenden worten hin und her
bewegt, gekitzelt, uvm.
"Der himmel ist offen, die hölle ist zu
ein engerl (oder teuferl) bist du"
Die brückenkinder machen die kinder abwechselnd zu himmel
bzw. hölle, die gefangenen kinder stellen sich nach ende des
reimes jeweils hinter das entsprechende (himmels-/höllen)kind.
Die kinder, die hinter den brückenkindern stehen, helfen fleißig
mit, wenn es um das herumschwenken, kitzeln, ... der gefangenen
geht.
Klingt kompliziert, ist aber, finde ich, ein schönes, altes
spiel.
den kindern jedenfalls gefällts!
lg, petra aus wien
Musikschlange
Die Kinder stellen sich hitereinander auf. Sobald
die Musik erklingt, führt das erste Kind eine Bewegung aus,
springen, schleichen, auf allen Vieren gehen oder auf einem oder
beiden Beinen hüpfen. Alle anderen Kinder der Schlange bewegen
sich auf die gleiche Art und Weise vorwärts.Hört die Musik
auf, geht das erste Kind an den Schluß und das jetzt vordere
bestimmt beim einsetzen der Musik die Gangart. Das Spiel wird solange
fortgesetzt bis alle Kinder einmal Anführer gewesen sind.
Zeitungstanz
Jedes Kind erhält einen Doppelbogen Zeitungspapier,
den es ausgebreitet auf den Boden legt und sich darauf stellt. Sobald
die Musik erklingt tanzen alle Kinder auf Ihrer Zeitung.
Diese darf nicht überschritten werden, denn sonst scheidet
der Tänzer aus. Hört die Musik auf faltet jedes Kind seine
Zeitung zur Hälfte und weiter geht es mit Musik und Tanz bis
zur nächsten Musikunterbrechung. Je kleiner die Tanzfläche
wird desto schwieriger ist das Tanzen. Es scheiden immer mehr Kinder
aus bis zum Schluß nur noch ein Tanzkind übrig bleibt.
Die Reise nach Jerusalem
Es werden Stühle in einen Raum aufgestellt, und zwar so viele,
dass ein Kind keinen Platz bekommt (5 Kinder = 4 Stühle). Nun
wird Musik (von einem Erwachsenen) angestellt und die Kinder laufen
um die Stühle herum. Sobald die Musik aufhört zu spielen,
sucht sich jedes Kind einen Stuhl und setzt sich drauf. Eines der
Kinder bleibt natürlich übrig und scheidet aus. Nun wird
ein Stuhl weggenommen und die Musik wieder angestellt. Sieger ist,
wer zuletzt übrig bleibt!
Viel Spaß beim Feiern wünscht
Anja
Tanz und Stop
Ein Kind setzt sich ans Radio und dreht die Musik
auf. Die andern kleinen Gäste tanzen durch das Zimmer. Schaltet
das Kind die Musik aus, dann müßt ihr augenblicklich
stocksteif stehenbleiben. Wer sich noch bewegt, scheidet aus oder
gibt einen Pfand ab. Natürlich kann euch das Kind am Radio
auch necken in dem es manchmal die Musik zwar leise, aber nicht
abdreht.
Lieder raten
Summt oder Pfeift ein Lied. Wer es errät, wie
das Lied heißt, darf das nächste summen. Für größere
Kinder kann man es etwas schwieriger gestalten in dem man sie drei
Liedanfänge hintereinander summen läßt ohne Pause.
Liedende
Das ist ein weiteres Liederratespiel. „Liedende“
du nennst ein Lied, zum Beispiel „Das wandern ist des Müllers
Lust“, und die andern Kinder sollen schnell die letze Zeile
der ersten Strophe singen. Wer zuerst singt: „Das Wandern,
das Wandern, das wandern“ , darf die nächste Frage stellen.
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